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Walther LGU
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Jürgen
Neuling **


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Anmeldedatum: 10.07.2018
Beiträge: 9
BeitragVerfasst am: So Sep 30, 2018 12:37 pm Antworten mit Zitat

Gibt es für die Walther LGU einen 23 Joule Kitt zu kaufen ?
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pelletcaster
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Anmeldedatum: 21.08.2012
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Wohnort: A-9063 MARIA SAAL
BeitragVerfasst am: So Sep 30, 2018 8:46 pm Antworten mit Zitat

Servus Jürgen,

Möglicherweise ja, aber mir ist konkret nichts bekannt.
Frag mal bei Umarex an.

Ich hatte allerdings einmal eine 23J-Feder in meiner LGV-CU / 4,5.
Die maximal erreichbare Leistung waren allerdings (nur) 20J und damit weit weg vom Nominalen. Im Schießen war sie äußerst ruppig und die Präzision war auch nicht gut.

Nachdem die 16 u. 7,5J-Federn der LGV/LGU identisch sind, wird es wohl bei der starken auch so sein.
Die Maße meiner starken Feder von damals:
260 / 21,0 / 14,20 / 3,30 / 33x / durchschn. Windungsabstand 4,50

Ein wesentliches Kriterium für Federdrücker ist die Passung von Federführung außen / Feder innen, je weniger Spiel - desto besser. Bei der LGU hat die FF 14,17mm.

Evtl. pass irgendwas von denen hier unten, müssten halt gekürzt/angepasst werden.

Titan Spring Nr. 1: 280 / 21,0 / 14,50 / 3,25 / 31x
DIANA ORIGINAL 46/300R: 20.4 / 14.2 / 3.10 / 295
Die solltest Du über SWS bzw. andere einschläge Lieferanten bekommen.

Dann gibt es noch hochwertige "custom" VORTEK-Federn von WASANA (in ausreichender Länge zum Einkürzen), z.B. die hier:
20,80 / 14,20 / 3,30 / 35x
Hier der Link dorthin:
http://wasana-airgun-tuning.de/shop/federn/


Ich glaube nicht, dass das System der LGU mit DM 25mm und Hub 85mm schieß- und treffbare 23J schafft. Meine AA TX200HC mit vergleichbarer Geometrie bringt mit einem VORTEK HPO kit 19J und ich denke, das ist das Maximum des Akzeptierbaren.


Aber - probier es aus.
Und halte uns auf dem Laufenden.


Herzlich - Andreas


PS: was ist aus der HW95 geworden?
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Jürgen
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Anmeldedatum: 10.07.2018
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 08, 2018 7:13 pm Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

hab meine neue Walther LGU mit 23 Joule jetzt ein wenig eingeschossen, und sie schiesst fantastisch ruhig und genau.

Die Präzision auf 45 m ist ca. 1,5 cm Fleck ein fantastischer Wert.
Diabolos sind JSB E 0,51 g und ca.260 m/s. Von der Leistung her, genau wie du gesagt hast etwas wenig, ich hoffe sie steigert sich noch etwas.
Alles im allen bin ich sehr zufrieden, das hohe Gewicht kommt der Präzesion sehr entgegen. Mein Wunsch wäre, das sie ca. 19 Joule bringt, schaun wir mal ob sie das noch erreicht.


PS: Wegen meiner HW95 und deren Leistung in Kaliber 5,5 bin ich noch nicht weiter, werde dort als nächstes noch leichtere Diabolos ausprobieren.


LG Jürgen
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pelletcaster
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Anmeldedatum: 21.08.2012
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Wohnort: A-9063 MARIA SAAL
BeitragVerfasst am: Mo Okt 08, 2018 8:17 pm Antworten mit Zitat

thumbup thumbup thumbup
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Jürgen
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 27, 2018 12:00 pm Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

meine Walther LGU mit 23 Joule müsste jetzt mit ca 1200 Schuss eingelaufen sein.
Die momentane Leistung mit JSB 0,54 g (4,51 mm) liegt bei 259 M/S, das sind ca.18,3 Joule.
Präzission auf 45 Meter ist sehr gut im Vergleich zu meiner alten Weihrauch HW 97 ebenwürdig oder einen Tick besser.
Habe mir den Transferport angeschaut und hab festgestellt das er nur 2,6-2.7 mm hat.
Jetzt meine Frage soll ich in Aufbohren auf ca. 3mm, oder leidet dann die Präzission darunter.
Wieviel Leistung mehr würde es bringen.
Freue mich auf Eure Antworten.

lg Jürgen
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Verfasst am: Sa Okt 27, 2018 12:00 pm



pelletcaster
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 27, 2018 5:09 pm Antworten mit Zitat

Servus Jürgen,

Für die starke Feder ist ein TP mit 2,6 mm (der für die 7,5J-"F") viel zu eng.
Da wird Deine Feder nicht sehr lange überleben und der Prellschlag ist sicherlich auch viel zu hoch.

Ich empfehle dringend Aufbohren.
Wenn Du ausschließlich mit der starken Feder schießen willst, dann auf 3,4 - 3,5 mm,
falls Du die Absicht hast, irgendwann mal auf 16J zurück zu gehen, dann eben "nur" auf 3,2 - 3,3 mm (beiseitiges Entgraten nicht vergessen).

In der starken Variante müsste sich die Präzision durch verringerten Prellschlag verbessern und die Leistung auf jeden Fall hochgehen. Es könnte sogar sein, dass Du dann die Nominalen 23 Joule erreichst.
Falls das für die Präzision mit den JSB E 4,52 mit 0,547 Gramm zu viel ist, probier mal die JSB EH 4,51 / 4,52 mit 0,670 Gramm. Die wären auch - vor allem auf die größeren Weiten - windstabiler.

Die Kompressionshülsen gibt es übrigens als ET bei SWS um wohlfeile ca. EUR 44,-
Hier der Link:
https://www.versandhaus-schneider.de/product_info.php/products_id/38023


Herzlich - Andreas
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 27, 2018 5:14 pm Antworten mit Zitat

Mir ist gerade ein interessantes Detail aufgefallen:

Jürgens post datiert mit 12:00 pm
und meine Antwort von soeben mit 5:09 pm.

Mein Notebook zeigt die aktuelle Zeit (ca. vier Minuten nach meinem Post) korrekt mit 18:07 an.

Ich vermute, die falschen Zeiten kommen aus dem Forum.
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 27, 2018 6:36 pm Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

danke für den Tipp, aber warum hat meine LGU nur 2,6 mm TP. Ich habe sie erst ein Paar Wochen und habe sie normal als 23 Joule Version mit der Art.Nr.604.50.50 bei Händler in Niederösterreich gekauft. Müsste der Transferport von Haus aus nicht größer sein? Ich dachte übrigens umso kleiner der Transferport ist umso weniger Prellschlag?
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pelletcaster
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 27, 2018 7:32 pm Antworten mit Zitat

Jürgen,

ich hab jetzt grad nochmal Deine Produktnummer gegooglet.
Die gibt es bei UMAREX / WALTHER nicht!

Deren Produktkatalog zeigen die

LGU Varmint 4,5 / 23 J mit # 604.00.50
https://www.umarex.de/produkte/airguns/federdruck/604.00.00.html
Lass Dir die Auswahl der vier Varianten anzeigen

und detto die
LGU Master Pro 4,5 / 23 J mit 604.50.52
https://www.umarex.de/produkte/airguns/federdruck/604.50.01.html


Warum Deine vom Händler gekaufte eine nicht passende Nummer hat?
Ich hab keine Ahnung.
Auch nicht, warum der TP die Abmessungen der schwächsten Ausführung "F" hat.
Möglicherweise ein "Grauimport" mit eigen Aufrüstung? War sie als Neuware deklariert?
Aber ich will und kann da nix unterstellen, denke aber, Du solltest schon den Händler fragen.
Mal schauen, was er sagt.

Also nochmals:
der TP mit 2,60 mm ist für die deutsche 7,5 J "F".
Die Briten bekommen das 16J/sub 12fpe-Modell mit 3,2 über den Generalimporteur dort. Anfangs übrigens auch gleich mit dem Metall-/Tuning Abzugszüngel, allerdings in der letzten Zeit anscheinend auch nur mehr mit dem "einfacheren".

Für sub12fpe gibt es verschiedenste Tuningberichte und ALLE sagen, TP aufbohren.
Wenige auf 3,00, die meisten auf 3,20 und etliche auf bis zu 3,40 mm.
Und alle laufen gut damit - besser als mit 2,60.

Ich hab bis dato drei Mal gemacht und bin 2x auf 3,20 und 1x auf 3,40 mm gegangen.
Kein Unterschied, kann aber Zufall gewesen sein.


Ich hab jetzt hier - wie der Zufall so spielt - eine Varmint im Haus. Das 16J-Kit ist auch schon da. Vielleicht gehe ich damit auf 3,40 mm und hab den direkten Vergleich mit meiner Master mit 3,20 mm.


Ein zu enger TP und/oder zu starke Feder verstärkt den Luftpolster zwischen dem Kolben und dem TP. Da ist das Diabolo noch im Lauf und der Kolben mit der Feder wird vom Luftpolster, der sich nicht schnell genug abbaut, zuerst gestoppt und dann zurück geschleudert. Dann ist wieder die Feder stärker, und so fort.
Das kann ein paar Mal passieren - Prellschläge!!! - und ist Präzision, Federlebensdauer und auch dem Schießgefühl /-Geräusch mehr als abträglich.
Ideal wäre, dass das Diabolo schon aus dem Lauf ist und der Kolben auf einem Restluftpolster sanft gebremst an der Vorderwand der Kompressionshülse zum Stillstand kommt - ohne Päppeln.
Daher halbwegs passende SCR (static compression ratio) anstreben und passendes Diabolo suchen (Gewicht, Kopfgröße).

Zu großer TP u/o zu schwache Feder: Diabolo ist noch im Lauf und Kolben donnert mehr oder weniger ungebremst an die Vorderwand. Scheixxe.

Viel Spass beim Aufbohren.

Wir freuen uns auf Deinen nächsten Bericht!

Herzlich - Andreas
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Verfasst am: Sa Okt 27, 2018 7:32 pm



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