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Walther LGU – 4,5 / von 7,5 auf 16 Joule
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pelletcaster
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Anmeldedatum: 21.08.2012
Beiträge: 2294
Wohnort: A-9063 MARIA SAAL
BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2015 7:49 am Antworten mit Zitat

Walther LGU – 4,5 / von 7,5 auf 16 Joule // Bericht #1



Hallo geschätzte LG-Liebhaber,

ich wollte ja, aber ich konnte einfach nicht NEIN sagen.
Und jetzt hab ich sie – eine Walther LGU.
Genau so eine, wie ich sie vor einem knappen Jahr bei KETTNER in Pöttelsdorf in der Hand hatte (http://www.airgun-austria.com/t3254-s40-walther_lgu.html?highlight=p%F6ttelsdorf). Die hatte damals allerdings angeblich 23 Joule. Meine aktuelle „neue“ hatte - aus Germanien kommend - 7,5 Joule. Das 16 Joule – Tuning Kit war dabei und der Match-Trigger war bereits eingebaut.

Das Ding ist schwer. Subjektiv ist die Neue schwerer als die, die ich damals in den Händen hatte; wahrscheinlich bin ich durch die vergangene Hitzewelle und die viele Bildschirmarbeit der letzten Monate ein wenig abgeschlafft. Wink
Das Prospektgewicht liegt bei 4,3 kg.

Hier ein paar Vergleichswerte:
HW95 Luxus: 3,4 kg / HW98: 3,8 kg
HW35: 3,8 kg
HW80: 3,9 kg
AA TX200 HC: 3,9 kg
HW90: 4,0 kg
HW77 -/K: 4,1 / 4,0 kg
HW97 -/K: 4,2 / 4,0 – 4,3 (je nach Schaft)
LGV-2012: 4,4 kg


Mitgekauft hab ich ein demontiertes BROWNING 3 – 9 x 40 AO in einer, auf die Schwanenhälse der LGU nicht gut passenden, Einblockmontage. Das Glas ist Billigware und ich sehe beim Durchschauen immer einen Schatten des Fadenkreuzes, immer noch, auch nach mehrmaligem Nachjustieren des Okulars.
Diese Einblockmontage war interessanterweise verkehrt herum montiert – der Stopper war vorne, dafür war im hinteren Ring unterlegt. Nachdem ich kein passendes Glas und auch keine Montage frei herum liegen hatte, hab ich das in Ordnung gebracht und dann montiert. Für die ersten Eindrücke war es ausreichend.

Mit den nominal 7,5 Joule war es ein sehr sanftes, gedämpftes Schießen, mit ganz wenig Prellschlag. Spannen war natürlich mehr als angenehm. Der Abzug war gut eingestellt, weniger Vorweg als erwartet und so gut wie kein Kriechen vor dem Auslösen. Die Präzision auf 30 m war mehr als akzeptabel. Meine gemessenen Werte waren dann doch nicht ganz das, was ich erwartet hatte, hat mich allerdings absolut nicht gestört:




Ich hab das LG dann ruck-zuck zerlegt. Es geht ja nach dem Ausschaften (2 Schrauben vorne und 2 hinten am Abzugsschutzbügel) nur um die zwei Querstifte, die den Abzugsblock halten. Ein „Springcompressor“ erübrigt sich. Das System senkrecht hinten am Abzugsblock abgestützt, minimaler Druck, Stifte raus, Abzugsblock frei, System offen.
Hier ein Bild über die verfügbaren Systemteile:




Die am Bild eingebaute hintere FF passt zur 7,5 Joule - Feder. Die separat liegende zur 16 Joule - Feder. Die Maße sind identisch – minimale Abweichungen (1 bis 2 Zehntel mm) gibt es beim DM-außen, zur jeweiligen Feder passend.

Die Systemhülse gibt es nur „einfach“ und war technisch innen und bei den Delrin-Lagern perfekt. Innen vorne gab es allerdings einiges an schwarzem Dreck. Ich vermute, dass das System überfettet war und zumindest teilweise gedieselt hatte.

Die Metallscheibe zur Vorspannungserhöhung für ganz vorne in den Kolben stammt aus dem 16 Joule - Kolben, ich hab später noch eine zweite in diesem Kolben gefunden.

Der Kolben mit dem langen Bolzen ist die 7,5 Joule – Variante. Mit dem langen Kolben ist der Hub um 19 mm reduziert (shortstroking). Das ergibt in der 7,5 J / 2,9mm edit: 2,9 mm ist falsch / korrekt: 2,6 mm edit ende TP / 66mm Hub – Variante eine SCR (static compression ratio / Verhältnis von Hubraum Kolben zu Hubraum TP) von 1063 :1.
Für die „aufgebohrte“ 16 Joule – Variante TP 3,2 mm / Hub 88 mm aber eine SCR von 895 : 1.
Ich könnte mir vorstellen, dass das LG mit der 16 Joule – Feder und dem kleinen TP von 2,9mm edit: 2,9 mm ist falsch / korrekt: 2,6 mm edit ende2,9 mm ziemlich „nervös“ geschossen hat.

Die Kolbendichtungen und alle Delrin-Lager an beiden Kolben sind in einwandfreien Zustand. An den Außenlippen beider Dichtungen ist zu erkennen, dass doch wohl schon einige Schüsse abgegeben wurden. Sie zeigen sich gut und gleichmäßig eingelaufen.

Die kurze Feder der 7,5 Joule – Variante war ohne Tophat und Metallscheibe eingebaut. Das erklärt wohl auch die geringe Leistung aufgrund verringerter Vorspannung. Die längere Feder der 16 Joule – Variante hat einen gut sitzenden Delrin-Tophat (und jetzt aktuell davor die vorhin erwähnten zwei Scheiben mit jeweils 2 mm Stärke).

Ich werde – sobald ich dazu komme – hier eine Tabelle mit allen von mir gemessenen bzw. aus der Literatur entnehmbaren Bemaßungen einstellen.


Im Zuge der Komplettreinigung des Systems fand ich deutliche Anreibspuren der Anti-Bear-Trap (ABT) an der Kompressionshülse. Das ganze sieht gefährlich nach „galling“ aus – verursacht durch keine, oder wie ich befürchte, Metall-Metall-Schmierung mit Silikonfett. Damit ist schlimmste Anreibung garantiert. Silikonfett geht nur bei Metall/Kunststoff. Metall/Metall benötigt MoS2!!!
Ich denke, dass mit meiner neuen hausgemachten Schmierung da nichts mehr passieren sollte.




Die Kompressionshülse hat in der 7,5 Joule – Variante, wie schon oben erwähnt, einen Transferport von DM 2,9mm edit: 2,9 mm ist falsch / korrekt: 2,6 mm edit ende(L = 6 mm). Hier zwei Fotos. Der O-Ring zur Abdichtung zum Lauf ist hier noch sichtbar. Am Gegenstück, dem Laufbeginn gibt es dann einen Zweiten.





Hier sieht man den durch mich für 16 Joule auf 3,2 mm erweiterte TP (beidseitig entgratet, Kanten leicht gebrochen und etwas poliert), ohne Dichtung/O-Ring.




Die gut verarbeitete 16 Joule – Feder wurde durch mich an den Stirnenden entgratet (notwendig) und fein nachgeschliffen/poliert. Nachgearbeitet wurde auch innen – an den Kontaktflächen zur Federführung/TH. Das ganze kostet absolut nichts – außer ein paar Minuten Arbeit mit Nassschleifpapier 400 / 1000 und ich bin sicher, es nützt.






Hier nun die gereinigten Innereien des Abzugs.
Alle Klinkenflächen wurden poliert, die vorgefundenen – anzahlmäßig nicht ausreichenden - Metall-Beilegscheiben (eine größere und drei kleine sind erkennbar) wurden durch Plastikfolienteile ergänzt um das seitliche Spiel der Klinken und des Züngels symmetrisch einzugrenzen. Die Einstellstifte des Züngels wurden abgerundet und poliert, die Andruckfeder durch eine leichtere ersetzt. Geschmiert wurde mit meiner geliebten MoS2-Fettmischung nach Hausrezept.




Ich hab den Plastikdeckel, in dem ich die Abzugszeile (auch die nicht abgebildeten Schalenhälften) mit Bremsenreiniger gewaschen hatte und in welchem ich mehr als den üblichen Dreck an Bodensatz sah, dann nach dem Abtrocknen mit einem kleinen Magneten durchgestrichen. Hier das Ergebnis an magnetisierbaren Stahlteilen – am Magneten klebend:





Was der Magnet nicht erfasst sind die nach wie vor im Plastikdeckel sichtbaren Alu-Teilchen – siehe hier:





Ich halte das jetzt mal hier so fest, einfach als Dokumentation, erlaube mir aber die Feststellung, dass ich bei den – zugegebenermaßen anders konstruierten – Weihrauch Rekord-Abzügen nichts vergleichbares vorgefunden habe. Allerdings auch nicht im Abzug meiner LGV. Ich wüsste auch nicht, wo der ganze Metallabrieb herkommen sollte, weil die Abzugsteile sehen alle bestens aus; außer – es wurde das Gehäuse verschmutzt und ungereinigt zusammengebaut (dann dürfte allerdings nur Alu-Abrieb vorhanden sein) oder, die für mich wahrscheinlichere Variante, es wurde verschmutztes Fett verwendet. Egal – jetzt ist alles sauber und geschmiert.
Entgegen den meisten diversen Forenmeldungen halte ich den Abzug nicht für schlechter als den Rekord der HWs oder den der TX. Er gehört nur korrekt eingestellt und damit haben so manche ihre Probleme. Mein LGV-Abzug ist besser als ein ungetunter Rekord, gleichwertig dem der TX und auch dieser neue der LGU wird bestens.


Vor dem Zusammenbau wurden alle O-Ringe und Delrin-Lager entfernt, alles peinlich gesäubert und entfettet, mit MoS2-Hausfett neu gefettet und montiert. Auch bei der 16 Joule – Feder ist die Vorspannung gering und es benötigt keinen Springcompressor.

Vor dem ersten 16 Joule - Schießen stellte sich dann die Frage des Durchziehens des Laufes. Diesem habe ich ja, solange das Ding zerlegt war, eine Grundreinigung zukommen lassen. Aber was im weiteren Betrieb?
Das Anreiben der ABT an der Systemhülse war mir Warnung genug und an Sicherheit zu wenig und so hab ich ein vorhandenes Plastikrohr passend zugeschnitten und halbiert. Dieses kann ich jetzt in die gespannt-offene Ladeluke einlegen und habe damit ein Distanzstück, welches mir garantiert, dass meine Finger heilbleiben, wenn ich da drin herum hantiere. Nebenwirkung: passt auch bei der TX.






Und so sieht das LG jetzt – noch mit dem alten Glas – aus:
grundsolide und vertrauenserweckend!




Ohne neue Optik wollte ich keine großartigen Diabolo-/Präzisionstests und Messungen machen. Ein paar wenige Schüsse verschafften allerdings schon einen sehr guten Eindruck:
Schussverhalten/Prellschlag – keine Änderung zur 7,5 Joule – Variante, gleich angenehm und ruhig.
Lautstärke – etwas mehr.
Leistung mit JSB EE: V-Null knapp 260 ms / 17,1 Joule.

Vielversprechend und bis jetzt ist alles im mehr als „grünen“ Bereich.
Bald ist die neue Optik montiert und dann geht es ans ausgedehnte Testen der gängigsten Diabolosorten und ihrer Präzision.

Ich freu mich schon drauf.
Fortsetzung garantiert.

Herzlich - Andreas
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Zuletzt bearbeitet von pelletcaster am Mo Aug 24, 2015 2:19 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Richards01
Meisterschütze *****


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Anmeldedatum: 19.08.2013
Beiträge: 178
BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2015 8:50 am Antworten mit Zitat

Danke für den tollen Artikel sehr spannend und lehrreich geschrieben und man freut sich auf die weiteren Teile.
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Destroyer
Meisterschütze *****


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Anmeldedatum: 14.11.2011
Beiträge: 159
BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2015 10:19 am Antworten mit Zitat

Hallo Andreas, toller Bericht!
Ist der Transferport in der nicht F-Version schon von Werk aus auf 3,2mm gebohrt oder haben alle LGU's einen 2,9mm TP?
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Wicasa
Kämpfer //


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Anmeldedatum: 12.03.2012
Beiträge: 735
BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2015 11:24 am Antworten mit Zitat

Die LGU FAC mit 21 Joules und 4,5 mm schoss sich recht unspektakulär. Gutes Gewehr!
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pelletcaster
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Wohnort: A-9063 MARIA SAAL
BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2015 5:18 pm Antworten mit Zitat

Destroyer hat Folgendes geschrieben:
Hallo Andreas, toller Bericht!
Ist der Transferport in der nicht F-Version schon von Werk aus auf 3,2mm gebohrt oder haben alle LGU's einen 2,9mm TP?


2,6 mm mein Freund,
die deutsche 7,5 J hat einen TP von 2,6 mm.

Mit welchem TP die "Export" ausgeliefert werden, weiß ich (leider/noch) nicht.
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Forenking





Verfasst am: So Aug 23, 2015 5:18 pm



Destroyer
Meisterschütze *****


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Beiträge: 159
BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2015 9:21 pm Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,
Ok, aber Du schreibst doch oben 2,9mm???
Und wenn man den auf 2,6mm einfach so lässt?? Bekommt man auch 16J heraus trotz der 2,6mm?


Gruß
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pelletcaster
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Wohnort: A-9063 MARIA SAAL
BeitragVerfasst am: Mo Aug 24, 2015 2:26 pm Antworten mit Zitat

Destroyer hat Folgendes geschrieben:
Hallo Andreas,
Ok, aber Du schreibst doch oben 2,9mm???
Und wenn man den auf 2,6mm einfach so lässt?? Bekommt man auch 16J heraus trotz der 2,6mm?


Gruß


Große Entschuldigung,
mein Fehler, warum auch immer!
Confused Rolling Eyes
Ich hab es im Bericht oben mittlerweile korrigiert/editiert.

Der TP der 7,5 J - LGU hat einen DM von 2,6 (zweiKommasechs) mm.




Ich hab es nicht probiert und hab das auch nicht vor.
Aber falls dabei 16 J rauskommen sollten, wird das ziemlich sicher eine sehr rauhe Angelegenheit.


Herzlich - Andreas
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BeitragVerfasst am: So Sep 27, 2015 7:34 pm Antworten mit Zitat

Walther LGU – 4,5 / von 7,5 auf 16 Joule // Bericht #2





Hallo geschätzte LG-Liebhaber,

Aus beruflichen Gründen ist in den letzten Wochen bei diesem Projekt nicht viel geschehen, dennoch Wesentliches.

Ich habe für die Andruckfeder im Abzug noch eine ganz kurze Federführung aus einem abgeknipsten Nagel angefertigt - natürlich entsprechend bearbeitet, poliert,... D.h. die von außen zugängliche Einstellschraube greift mit ihrer konischen Spitze jetzt nicht ins Federende ein und weitet dieses auf, sondern drückt auf die Federführung die ihrer Aufgabe recht gut nachkommt. Erst damit ist es möglich, eine Feineinstellung vorzunehmen, wobei der Spielraum hier ja erfahrungsgemäß nicht sehr groß ist.
Bemerkung: im Abzug der LGV gibt es serienmäßig so etwas. Möglicherweise ging diese FF ja beim Vorbesitzer verloren.

Montiert wurde ein Sightron SIH 4-12 x 40 AO HHR (Hunter Holdover Reticle) von "pabel-optics" auf der bewährten KONUS-Einblockmontage. Das passt ganz gut und es bleibt mehr als genügend Platz an der Ladeluke.


Aus Zeitmangel wurden dann heute nur die JSB Exact Express, Exact 4,52 und Exact Heavy 4,52 geschossen. Aber nach dem u.a. Trefferbild dürften sich weiter Diabolotests wohl erübrigen.

Die JSB EH-4,52 brachten heute:
14,9 Joule / 210,9 ms V-Null / max. Abweichung 2,5 ms / Standardabweichung 0,9 ms.

Die JSB E-4,52 schafften heute:
15,3 Joule / 236,7 ms V-Null / max. Abweichung 1,7 ms / Standardabweichung 0,8 ms.

Der eindeutige heutige Gewinner sind die JSB EE, die auch subjektiv (Prellschlag, Geräusch,…) das beste Schießverhalten zeigen (die EH sind spürbar zu schwer):
15,8 Joule / 248,5 ms V-Null / max. Abweichung 3,5 ms / Standardabweichung 1,3 ms.

Die ein wenig größeren Abweichungen werden sich zukünftig wohl noch etwas glätten und spielen in der Praxis keine Rolle. Sie liegen minimal über den Werten meiner LGV-2012, in der ebenfalls die EE die besten und präzisesten Ergebnisse liefern.

Zum folgenden Trefferbild sei gesagt, dass während des heutigen Schießens laufend die Einstellungen am Abzug angepasst wurden. Das Optimum wurde noch nicht erreicht, auch muss sich der Abzug nach dem in Teil 1 beschriebenen Tuning noch einlaufen. Die Präzision sollte sich also noch etwas steigern lassen.

Also – auch heute wie immer sitzend mit Schafthand am Caldwell




Und jetzt geht es auf die größeren Entfernungen.
Ich freu mich schon drauf.
Fortsetzung garantiert.

Herzlich - Andreas
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 03, 2015 8:46 pm Antworten mit Zitat

Walther LGU – 4,5 / von 7,5 auf 16 Joule // Bericht #3

Flugkurve ausschießen


Hallo geschätzte LG-Liebhaber,

Ich habe das schöne Wetter genutzt und die restlichen 16 (sechzehn) Diabolosorten die ich noch hatte, getestet.
Nur um schlussendlich doch wieder bei den JSB Exact Express 4,52 zu landen. Kein einziges all der anderen Diabolos kommt auch nur annähernd an die Leistung der EE heran.

Seit dem Tuning auf 16 Joule gingen insgesamt ca. 560 Schuss durch den Lauf.
Die Leistung der JSB EE 4,52 ist unverändert, die Abweichungen gingen etwas zurück – ein gutes Zeichen, das System läuft sich ein:
15,8 Joule / 248,5 ms V-Null / max. Abweichung 3,3 ms / Standardabweichung 1,1 ms

Der Abzug wurde im Laufe des heutigen Schießens weiter angepasst. Wenn überhaupt, sollten nur noch minimale Korrekturen (Klinkenüberschneidung) notwendig sein.
Das Auslösegewicht ist hoch, bedeutend höher als bei all den anderen LG, die ich habe. Dadurch tu ich immer wieder – meistens nach rechts – verreißen. Hier werde ich eventuell doch noch etwas nacharbeiten müssen.


Abschließend konnte ich dann heute noch die Flugkurve von 7 bis 50 Meter zügig ausschießen.








Nachdem beim ersten Spiegel auf 50m (1 MD hoch gehalten) ganze drei Schuss ins selbe Loch gingen – was wohl ein einzigartiger Zufall war - hab ich es dann noch einmal probiert und 10 Schuss auf eine neue Scheibe gemacht (diesmal 2 MD hoch).
Ein Ausreißer auf 12:00h und einer auf 16:00h.
Die restlichen acht Schuss könnte ich mit einer 5-EURCent Münze so-so-la-la abdecken, was ich ja mit all meinen Federdruckgewehren anstrebe und bis jetzt nur einmal mit der LGV (auch mit den EE) geschafft habe.





Ich war dann für heute recht zufrieden und hab eingepackt.

Wie geht es weiter?
Abzug optimieren und schießen, schießen, schießen!

Fortsetzung garantiert.
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derphönix
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Beiträge: 74
Wohnort: Mieming Tirol
BeitragVerfasst am: So Okt 11, 2015 10:43 am Antworten mit Zitat

Super Andreas, gratuliere, saubere Arbeit.

Das Walther LGU gefällt mir sehr gut, war vorher noch ein wenig skeptisch zum Vergleich mit einer HW97 die mir auch zusagen würde,
aber da schon eine Walther LGV in meinem Besitz ist die sehr präzise schießt (mein absoluter Favorit und meist benutztes locker ca. 12.000 schuss )
aber so wie es bei deinen Trefferbilder ersichtlich ist, hat die LGU noch ein Quentchen mehr an Präzision zu bieten.
Tja, das wird dann wohl auf die Wunschliste kommen......
Weihnachten kommt bald......

liebe Grüße, und vielen Dank an alle, die mit Ihren Beiträgen dieses im Moment sehr ruhige Forum am Laufen halten
der Phönix
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aktuell:
Benjamin Marauder Pistol 5,5mm
2x Diana 35 4,5mm Bj. 1978
2x Feinwerkbau 300 S 4,5mm
Diana 52 T06 4,5mm
Gamo Bull Whisper IGT 5,5mm
Hatsan BT65 SB 5,5mm
Hatsan 125 TH 5,5mm
Walther LGV 2012 Challenge 4,5mm
Walther LGR 1978 Match 4,5 ( in Renovierung)
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Verfasst am: So Okt 11, 2015 10:43 am



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