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Gewinde lässt sich nicht öffnen bei der HW97
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IGun
Site Admin


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Anmeldedatum: 03.03.2011
Beiträge: 8380
Wohnort: AT- 9020 Klagenfurt
BeitragVerfasst am: Mo Apr 29, 2013 6:41 pm Antworten mit Zitat

Ich hab jetzt wieder einige geöffnet (DE Ausführung), also ich bin mir jetzt ziemlich sicher das da keine bei Weihrauch geklebt wird, eher ist es das Problem mit dem Rost das mir bei allen jenen aufgefallen ist die sich schwer öffnen ließen.
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zetdet
Meisterschütze *****


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Anmeldedatum: 06.04.2012
Beiträge: 166
BeitragVerfasst am: Mo Apr 29, 2013 8:33 pm Antworten mit Zitat

beim nächsten mal sollte jemand das Gewinde nach dem Öffnen einer fabrikneuen fotografieren, ich hab leider nicht dran gedacht. Oder es posten mal alle ihre Erfahrungen die eine aufmachen.
beweisen kann ich es auch nicht, aber irgendwas im Gewinde wurde flüssig und fing z.B. auch im Schraubenloch zu köcheln an.
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HWnut
Lehrling ***


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Anmeldedatum: 15.06.2013
Beiträge: 28
BeitragVerfasst am: Di Mai 13, 2014 10:09 pm Antworten mit Zitat

zetdet hat Folgendes geschrieben:
beim nächsten mal sollte jemand das Gewinde nach dem Öffnen einer fabrikneuen fotografieren, ich hab leider nicht dran gedacht. Oder es posten mal alle ihre Erfahrungen die eine aufmachen.
beweisen kann ich es auch nicht, aber irgendwas im Gewinde wurde flüssig und fing z.B. auch im Schraubenloch zu köcheln an.

Dein Wunsch ist mir Befehl.

In den Bildern zu sehen ist ein HW97k mit SN 1881xxx gekauft 2013.

Erstes Anzeichen, dass Gewalt+Hitze angewendet werden müssen, sind die weißen Überreste vor der Abzugseinheit.





Zum Öffnen eines neuen HW97/HW77 braucht man:
- Schraubstock mit Plastikschutzkappen
- Handtuch oder Lappen um die Brünierung im Schraubstock zu schonen
- Schraubenschlüssel der in die Öffnung der Abzugseinheit passt
- Hammer
- Heißluftpistole (500°C)
- Zeit, Energie und Gedult

Es existieren einige Theorien/Gerüchte, warum die neuen HW97 schwer zu knacken sind. Ich will zwei aufzählen

1. Weihrauch verklebt mutwillig das Endstück (glaube ich nicht)

2. Die 11m Zielfernrohrschiene wird in den Zylinder und dem Endstück reingeschnitten, wenn beide montiert sind. Damit erreicht man eine genaue Passung beider Teile. Danach geht es sofort ins Brünierungsbad, wobei sich Flüssigkeit davon zwischen beide Teile breit macht (klingt für mich plausibel und so sieht es auch aus)


Nachdem man das Endstück auf eine nette Temperatur mit der Heißluftpistole gebracht hat und man Qualm aufsteigen sieht, sofort den Schraubenschlüssel ansetzen und solange gegen den Uhrzeigersinn knüppeln, bis das Endstück nachgibt. Das System am besten so in den Schraubstock einspannen, dass der Spannarm an einer Backe aufliegt und sich der Zylinder nicht verdrehen kann. Das halte ich für die beste Methode ohne das Gewehr zu beschädigen. Zwischen System und Schraubstock ein Handtuch legen oder einen alten Lappen. Damit geht man 100% sicher, dass nichts verkratzt.
Man sollte vorsichtig beim Herhitzen sein, ansonsten kann man sich eine neue Federführung kaufen.

Bilder nach gelungener Operation:










Schnell gereinigtes Endstück. Man kann das Salz und den Rostansatz gut erkennen:


Ich konnte auch wieder mal genug Metallspäne entfernen. Also die Qualitätskontrolle bei der Fertigung scheint überhaupt nicht zu existieren. Da werden von einem Arbeitsschritt zum anderen die Teile einfach weitergereicht ohne die Überreste/Dreck vom vorherigen Arbeitsgang zu entfernen und am Ende landet es direkt im Karton mit "Kontrolliert am ...". Rolling Eyes

Wer gerne an neuen Gewehren fummelt, für den dürfte das HW97 zu empfehlen sein.

Meiner Meinung nach wird es jetzt erst recht nötig, ein neues HW97 zu öffnen um es zu reinigen und neu einzufetten. Klar, auch so schießt es gut, aber das ist einfach sch**** und Metallspäne und Überreste des Brünierungsbad braucht kein Mensch und haben in einem Qualitätsgewehr nichts zu suchen.
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Wicasa
Kämpfer //


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Anmeldedatum: 12.03.2012
Beiträge: 735
BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2014 12:22 pm Antworten mit Zitat

Danke für den ausführlichen Bericht Smile

Zuletzt bearbeitet von Wicasa am Mo Jun 02, 2014 11:07 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Richards01
Meisterschütze *****


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Anmeldedatum: 19.08.2013
Beiträge: 175
BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2014 1:21 pm Antworten mit Zitat

Gibt ja die Walther LGU !
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Forenking





Verfasst am: Mi Mai 14, 2014 1:21 pm



v8uwe
Lehrling ***


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Beiträge: 31
Wohnort: Graz Umgebung
BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2014 9:14 pm Antworten mit Zitat

Shocked wow das sieht ja aus Exclamation

gabs bei meinem kürzlich gekauftem 97er zum Glück alles nicht.
kein Schmutz , Späne , Rost oder ähnliches.
zum Öffnen brauchte ich nicht mal einen Schraubstock Wink

wave

Uwe
_________________
HW97K Schichtholz .177,Vortek FAC, Konus Pro Plus 6-24x50
Baikal IJ61 ZF Nikko Airking 4-12x42, "Eigentuning" Wink
Stoeger x50 (sold)
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HWnut
Lehrling ***


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Anmeldedatum: 15.06.2013
Beiträge: 28
BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2014 10:08 pm Antworten mit Zitat

v8uwe hat Folgendes geschrieben:
Shocked wow das sieht ja aus Exclamation

gabs bei meinem kürzlich gekauftem 97er zum Glück alles nicht.
kein Schmutz , Späne , Rost oder ähnliches.
zum Öffnen brauchte ich nicht mal einen Schraubstock Wink

wave

Uwe

Hi Uwe,

welche Seriennummer hat deine?

Die Engländer haben sich schon ordentlich beschwert, sodass Weihrauch seit Kauf des auf den Bildern zu sehenden Gewehres nachgebessert haben könnte.
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Leonardo
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Anmeldedatum: 12.01.2014
Beiträge: 395
BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 4:45 am Antworten mit Zitat

HWnut hat Folgendes geschrieben:


In den Bildern zu sehen ist ein HW97k mit SN 1881xxx gekauft 2013.

Erstes Anzeichen, dass Gewalt+Hitze angewendet werden müssen, sind die weißen Überreste vor der Abzugseinheit.



Darf ich fragen wo du deine Waffe lagerst/verwahrst ? Beheizter Raum mit relativ konstanter Luftfeuchte oder gar ein unbeheizter Kellerraum mit mehr als 75 % Feuchte ?

Verwendest du deine Waffe auch bei - Temperaturen und wie pflegst du sie vor dem Verwahren ? Sofort in einen Schrank oder lässt du die Waffe wenn du sie von kalten in einen warmen Raum bringst (Kondenswasserbildung) wieder austrocknen ?

lg Leonardo
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Maj. Gen. James Mattis
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IGun
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BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 9:13 am Antworten mit Zitat

Alle die letzten (neuen) die ich geöffnet habe haben ähnlich ausgesehen,
eigentlich zum kotzen so etwas!
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HWnut
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BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 11:15 am Antworten mit Zitat

Leonardo hat Folgendes geschrieben:

Darf ich fragen wo du deine Waffe lagerst/verwahrst ? Beheizter Raum mit relativ konstanter Luftfeuchte oder gar ein unbeheizter Kellerraum mit mehr als 75 % Feuchte ?

Verwendest du deine Waffe auch bei - Temperaturen und wie pflegst du sie vor dem Verwahren ? Sofort in einen Schrank oder lässt du die Waffe wenn du sie von kalten in einen warmen Raum bringst (Kondenswasserbildung) wieder austrocknen ?

Versuchst du mir was zu unterstellen? Laughing Wink

Ich lagere meine Waffen ordnungsgemäß in einem Waffenkoffer im Wohnraum in einem Schrank. Der Wohnraum hat normale Luftfeuchte und unterliegt natürlich keinen extremen Temperaturschwankungen. Sonst kann man da ja schlecht leben...

Ich hatte noch nie Probleme mit Rost, auch wenn ich die Waffen mal nicht reinige nach dem Schießen. Ich lasse meine Waffen übrigens nicht nass werden. Das Gewehr auf den Bildern wurde von mir aber kaum benutzt und ja, so kommt es leider von Weihrauch, ohne äußere Einflüsse von mir.

Ich will HW nicht schlecht machen, nur die Fakten zeigen. Ich besitze ausschließlich HW Luftgewehre und das sind einige... aber ich trage keine rosarote Brille und rede mir alles schön.

IGun hat es ja schon bestätigt und in anderen Foren (speziell aus UK) lassen sich solche Berichte und Bilder auch vorfinden.

http://www.ftcentral.com/viewtopic.php?f=6&t=256
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Forenking





Verfasst am: Do Mai 15, 2014 11:15 am



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